Hallo Ireen,
vielmals sorry, dass ich jetzt erst schreibe, aber ich war auf Geschäftsreise und dann ziemlich unter Strom in der Arbeit letzte Woche. Costa Rica hat uns sehr gut gefallen und die Reise hat viel Freude gemacht. Die Tour war – wie von euch gewohnt – super geplant und organisiert. Jeder Transfer, die Rundreise, der Flug hat super geklappt. Am besten wir telefonieren die Tage kurz miteinander. Einen Reisebericht habe ich auch schon geschrieben.
Bis Bald und LG
Manuela
1. Tag, Montag, 19. März 2012
Einen Tag vor Abflug hat die Reise schon begonnen, weil wir so früh geflogen sind, so dass keine S-Bahn geht und wir daher eine Nacht in einem Flughafen-Hotel übernachten mussten. Wir haben uns das Kempinski ausgesucht, weil das das Hotel ist, was direkt neben den Terminals steht.
Der Glasbau in Form eines Flughafenhangars ist schon echt was Nettes. Um 20 Uhr sind wir dort angekommen. Das nennt man entspannt zum Flughafen fahren. Zum Abendessen waren wir im Airbräu. War gut und sogar für Flughafenverhältnisse preislich in Ordnung.
Hotel: „Hotel Kempinski“ – sehr edel und direkt neben den Terminals, aber so stark isoliert, dass man nichts hört Ausstattung: ein großes Queensize-Bett, Fön, Fernseher, Safe
2. Tag, Dienstag, 20. März 2012
Gut ausgeschlafen und stressfrei um 5 Uhr aufgestanden, aus dem Hotel ausgecheckt und zum Check in von Iberia. Mit Gepäck gab es keine Probleme. Wir hatten 2 Koffer a 20 kg (23kg p.P. waren erlaubt), 2 Handgepäckstücke und eine Handtasche. Pünktlich um 7:50 Uhr ging’s los nach Madrid. Auf der Kurzstrecke ist das Essen und Trinken auf dem Flug nicht dabei. Die Sitze waren nicht so schlimm wie befürchtet. Dummerweise waren wir in der Luft zu schnell und hatten dadurch eine zeitliche Verbesserung. Aber wir mussten aus diesem Grund kreisen und wir haben nicht nur unseren Vorsprung wettgemacht, sondern auch noch 20 Minuten Verspätung dazubekommen.
Der Weg durch den Flughafen ist sehr lang, gerade wenn man vom Europa Terminal ins Langstrecken-Terminal muss. Wir hatten durch die Verspätung nur noch 1 Stunde Zeit und mussten uns daher etwas abhetzen, aber wir haben den Anschlussflug noch geschafft.
Um 12 Uhr sind wir in Madrid Richtung Costa Rica gestartet. Der Notausgang-Platz, den wir uns schon vorab für 60 EUR pro Person reserviert hatten, war Gold wert. Das würden wir jederzeit wieder machen. So wird auch ein Langstrecken-Flug mit Iberia angenehm. Auf der Langstecke sind Getränke, 1 Mahlzeit und 2 Snacks inklusive. Es liefen 3 Filme, aber nur auf Englisch und Spanisch.
Um 16 Uhr nach etwa genau 11 Stunden sind wir in San José angekommen. Es hat geregnet und es war bewölkt. Der Abholservice (Elena) hat reibungslos geklappt und wir haben die ersten Informationen über Costa Rica und eine Reiserouten-Mappe erhalten.
Nach dem Einchecken im Hotel sind wir noch in den Supermarkt gegangen, der 10 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt ist, und haben Insektenspray „repelente“, das „OFF“ heißt, gekauft. Das kostet in San José (etwas außerhalb vom Zentrum) ca. 4 EUR. Es empfiehlt sich das Insektenspray an Orten zu kaufen, die nicht in der Nähe von Parks sind, denn dort kostet das Spray bis zu 9 EUR. Wir haben im Hotel zu Abend gegessen und haben gleich das typische Tico-Essen „casado“ probiert. Um 20:30 Uhr sind wir aufgrund des Jetlags todmüde ins Bett gefallen. Aktuell haben wir 7h Zeitdifferenz. Wetter: regnerisch und bewölkt, aber warm
Hotel: „Barceló Palma Real“ – nettes Stadthotel in der Nähe des Sabana Parks, aber etwas ältere Ausstattung und das Bad etwas renovierungsbedürftig, Frühstück gut Ausstattung: 2 Queensize-Betten, Fön, Fitnessstudio, TV, Wecker, Safe, Swimmingpool im Nachbarhotel, Minibar nur mit Extra-Schlüssel, Klimaanlage, Sonderausstattung im Bad (Zahnbürste, Rasierer, Nähzeug, …)
3. Tag, Mittwoch, 21. März 2012
In der Früh um 2:30 Uhr waren wir schon beide wach und um 5:30 Uhr konnte uns das Bett nicht mehr halten und wir sind dank Jetlag ziemlich früh zum Frühstücken. Das Frühstück war gut, der Kaffee sehr gut und der Orangensaft frisch, der Rest war als Buffet aufgebaut. Der Transfer kam pünktlich um 8:20 Uhr. Im Hotel „Si Como No“ in Manuel Antonio waren wir erst um 12 Uhr, da wir zwischendurch eine Pause von 1h gemacht haben, um auf „Zusteiger“ zu warten.
Das Wetter, das uns in Manuel Antonio begrüßt hat, war nicht so freundlich – extrem windig und bewölkt, da es am Tag zuvor geregnet hatte. Das Zimmer, unsere Suite mit einem Hammerausblick, war wunderschön. Auch das Hotel im Allgemeinen und die Anlage sind sehr schön, Mitten im Regenwald. Am Nachmittag waren wir noch am Pool und es hat tatsächlich nochmal kurz geregnet. Am ersten Abend waren wir im Restaurant „Claro Que Si“ im Hotel. Das Essen war ok, aber nicht super. Um 18 Uhr ist es auch schon dunkel und daher ist der Ausblick tagsüber zwar traumhaft, aber beim Abendessen hat man nicht mehr viel davon.
Beim Abendessen haben wir die typische Nachspeise „tres leches“ probiert – LECKER. Bei Dunkelheit hört man ganz neue Geräusche, man kommt sich vor wie Mogli. Auch die ersten Brüllaffen haben ihrem Namen alle Ehre gemacht.
Wetter: frischer und bewölkt in San José, in Manuel Antonio warm, aber extrem windig und es hat auch kurz geregnet
Hotel: „Si Como No“ – wir hatten eine Suite, die traumhaft war, das Bad war riesig und die gesamte Anlage sehr schön Ausstattung: großes Doppelbett, Fön, Fliegengitter, Klimaanlage, Ventilator, Kühlschrank, Internet kostenlos, Steckdosen US-Standard inkl. Erdung, keinen TV, Wecker, Safe, 2 Swimmingpool – einen Erwachsenen und einen Familien-Pool mit Rutsche, 2 Restaurants, Shuttle zum Meer, kein Fitnessstudio
4. Tag, Donnerstag, 22. März 2012
Wir waren wieder um 2:30 Uhr „a la madrugada“ wach. Die Geräusche des Regenwaldes sind traumhaft und man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Vor dem Frühstück haben wir noch unsere Postkarten an der Rezeption abgegeben.
Mit dem Shuttle um 8 Uhr sind wir an den Strand. Es war wellig und etwas windig und daher mit dem Mega-Schwimmreifen zum Wellenreiten ein Spaß! Um 10:30 Uhr mit dem Shuttle zurück zum Hotel. Dann sind wir aus dem Hotel raus und nach links gelaufen. Nach ca. 500m auf der rechten Seite gibt es einen Bankautomaten (cajero automatico) und nach weiteren 500m auf der rechten Seite gibt es einen Supermarkt.
Auf dem Rückweg sind wir zum Mittagessen bei Sancho’s eingekehrt. Das ist ein Amerikaner, der ein kleines mexikanisches Restaurant hat – sehr lecker, große Portionen und preiswert! Am Nachmittag haben den Erwachsenen-Pool genossen, der um einiges ruhiger ist als der Familien-Pool.
Zum Abendessen gingen wir zum Hotelrestaurant „Rico Tico“, das viel gemütlicher ist und das Essen schmeckt besser.
Wetter: warm und sonnig, weniger windig
Restaurant: „Sancho’s“ (CJ 3-101-59450, frente Barba Roja; Nähe Manuel Antonio) – der liegt zwischen dem Bankautomaten und dem „Si Como No“ Hotel, auf derselben Straßenseite wie der Bankautomat
5. Tag, Freitag, 23. März 2012
Um 8:30 Uhr sind wir in den Park des Hotels, in dem auch ein Schmetterlingshaus steht. Das Schmetterlingshaus kann von Hotelgästen gratis besucht werden. Wir haben das Schmetterlingshaus besucht und dann die geführte Tour durch den Reptilienpark ($10 pro Person) gemacht. Die Führung war zwar kurz, aber sehr interessant. Die Tour-Führerin hat ihre Sache echt gut gemacht. Wir haben Krokodile, Eliot das Alpha-KrokodilJ, Kaimane, 3 Schlangenterrarien und Schildkröten in Gehegen gesehen. Auf dem Weg haben wir auch einen Blick auf einen Specht, eine freilaufende Jesus-Christ-Echse und einen freilaufenden Aguti – auch Goldhase genannt – erhascht. Frösche sieht man nur in der angebotenen Nacht-Tour.
Zurück im Hotel wollten wir den Dschungel-Walkway des Hotels entlang laufen und mussten dafür etwas abseits vom Hotel an hohen Bäumen vorbei. Und da auf einmal: AFFEN, die sich einen Spaß daraus gemacht haben, um uns rum zu springen. Mono Titi Affen und Kapuzineräffchen waren überall. Der Zugang zum Walkway war leider wegen Reparaturen gesperrt, aber die Affenbegegnung war es wert dorthin zu laufen.
Danach haben wir uns einen Fruchtsaft am Pool gegönnt, die in Costa Rica sehr typisch und super lecker sind. Man sollte es nicht versäumen einen zu versuchen. Die Smoothies trinkt man auch üblicherweise zum Essen. Vom Hotelzimmer haben wir kurz zu Hause angerufen. Es war ein sehr kurzer Anruf und hat ca. 5$ gekostet.
Mittags haben wir unsere Suite, die eigene Terrasse und den wunderschönen Ausblick genossen. Hin und wieder hört man auch tagsüber einen Brüllaffen. Um 14:30 Uhr sind wir mit dem Shuttlebus wieder ans Meer. Am Nachmittag ist das Meer viel welliger und es ist ziemlich viel los. Am Vormittag war es viel schöner. Zum Abendessen waren wir wieder im „Rico Tico“. Um 20:30 Uhr müde ins Bett.
Wetter: sonnig und warm, angenehm windig
6. Tag, Samstag, 24. März 2012
Ab jetzt sind es 8h Zeitdifferenz zwischen Costa Rica und Deutschland. Um 8 Uhr mit dem Shuttle ans Meer. Baden, Wellenreiten und Sonne tanken wieder genial. Nach dem tollen Bade-Vormittag mit dem Shuttle um 10:30 Uhr zurück zum Hotel. Das Mittagessen haben wir uns am Pool schmecken lassen und zur Happy Hour einen Daiquiri Maracuja – mmmmhh! Urlaub pur! Ein schöner Badetag. Zum Abendessen sind wir nochmal zu Sancho’s. Echt gut und preisgünstig: Burrito Mojado, Torta, 2 Bier und 1 Cola nur 12.000 Colones. Ansonsten hat Costa Rica eher europäisches Preisniveau. Dann aufs Zimmer. Nachts hat es dann stark geblitzt und geregnet.
Wetter: sonnig und warm, nachts hat es geblitzt und es hat geregnet + starker Wind
Restaurant: „Sancho’s“ (siehe oben)
7. Tag, Sonntag, 25. März 2012
Als wir heute um 6 Uhr aufgestanden sind, war es bewölkt und es hat hin und wieder gedonnert. Die Sonne kam leider gar nicht raus. Beim Frühstück war full house und es sind wahnsinnig viele Familien da. Es ist also sehr gut, dass es 2 Pools gibt ;-). Beim Zurückgehen zum Zimmer ist mir eine Eidechse auf den Fuß gesprungen. Puh – die erste Nahtiererfahrung. Um 9 Uhr hat sich dann das Wetter langsam geändert und die Sonne ist ein wenig rausgekommen. Daher sind wir mit dem Shuttle um 9:30 Uhr ans Meer. Dort haben wir unsere erste Pipa probiert. Das sind noch nicht reife Kokosnüsse und sie enthalten noch die Flüssigkeit, die später zum Fruchtfleisch wird. Sie schmeckt unglaublich frisch, etwas süß und sehr gut. Um 10:40 Uhr mit dem Shuttle wieder zurück zum Hotel und mit einem Buch zum Sonnen und Relaxen auf die eigene Terrasse. Um 14:30 Uhr sind wir an den Pool bis um 17 Uhr. Vor dem Abendessen im „Rico Tico“ haben wir noch gepackt. Auf dem Zimmer haben wir noch gezockt (Scopa) und den tollen Dschungelgeräuschen gelauscht. Früh ins Bett, da morgen unsere Rundreise beginnt.
Wetter: zuerst bewölkt und ab ca. 10 Uhr dann sonnig und warm
8. Tag, Montag, 26. März 2012
Wieder früh um 5:30 Uhr aufgestanden und den Rest gepackt, 6:30 Uhr bereits beim Frühstücken und um 7:30 Uhr kam pünktlich der private Transfer. Es ging nach Guacalillo zur Mangroven-Tour, wo wir Doris Müller unsere Reiseleiterin getroffen haben. Das tragische war, dass sich der Fahrer nicht so gut ausgekannt hat und er wusste nicht, wo unser Treffpunkt liegt. Toll! Als wir von der Teerstraße abgebogen sind und der Weg zu einem Schotterweg wurde, glaubten wir schon nicht mehr daran, dass wir ankommen. Aber dann hab ich Gott sei Dank einen Wegweiser gelesen, so dass wir doch gerade noch pünktlich um 9:30 Uhr am Treffpunkt angekommen sind.
Doris Müller unsere Reiseleiterin und unser Fahrer Manrique haben gleich einen sehr netten Eindruck gemacht. Obwohl es eine geführte Gruppenreise war, waren wir beide alleine, da sich keine weiteren Personen dazu gebucht hatten. Dann fuhren wir mit dem Boot los, auf dem unsere Gruppe und damit nur wir 4 und der Bootsfahrer waren. Damit konnte man auf dem Boot wild hin und her springen, wenn man Tiere entdeckt hat.
Wir haben den roten Ara, der nur noch dort in freier Wildbahn zu finden ist, verschiedene Vogelarten wie Grabenbussarde, Ibisse, …, Brüllaffen, Minikrokos, Waschbären, Termitennester, weiße und rote Mangroven und vieles mehr gesehen. Leider war kurz vor dem Ende der Tour ein Baum quer übers Wasser gefallen, so dass wir vorzeitig umkehren mussten. Dadurch blieb leider ein Blick auf ein großes Krokodil aus. Die Bootstour endete mit frischen Früchten und einem Erfrischungsgetränk.
Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir an einer Brücke gehalten. Dort fließt ein großer Fluss, der auch das eigentliche Ende der Bootstour gewesen wäre. Im Fluss lagen bestimmt 20 Krokodile nebeneinander und haben Sonne getankt. Die liegen dort wie bei uns Enten im See und daneben war ein Bauer am Feld pflügen – unglaublich.
Um 15 Uhr waren wir in unserem Hotel in Manuel Antonio. Das erste Rundreise-Hotel „Hotel Casitas Eclipse“ liegt nur ein paar Meter von unserem ersten Hotel „Si Como No“ entfernt. Das Mittagessen haben wir im Hotel eingenommen und war inklusive. Es gab das typische „casado“ mit Salat und einen Mango-Fruchtsaft. Zu jedem Essen gibt es im Übrigen Wasser gratis, dabei handelt es sich um Leitungswasser, das überall in Costa Rica trinkbar ist. Es wird einem als „agua regular“ oder “ agua de la casa“ angeboten. Leider war das Hotel und das Zimmer nicht das Beste. Wir haben uns nicht wirklich wohlgefühlt. Sind noch kurz in den Pool und dann aufs Zimmer. Um halb 8 sind wir zum Abendessen ins Hotel-Restaurant „Gato Negro“. Das Essen war zwar in der Tour dabei, aber die Calamaris waren ungenießbar. Danach sind wir auf einen Cocktail und ein Bier ins gegenüberliegende „El Avion“, so dass wir wenigstens einen netten Tagesabschluss hatten.
Wetter: sonnig und warm
Hotel: „Hotel Casitas Eclipse“ – der erste Blick ganz nett, aber der zweite zeigt leider mehr, das Hotel ist eher veraltet und schmutzig, die Pools schmutzig, Zimmer eher alt und schäbig, Handtücher zerfetzt, Schrank verrostet, Bett klein und unbequem, Ventilator extrem wackelige Angelegenheit, Abendessen nicht so gut. Ausstattung: 1 kleines Bett, Fön, Safe, Steckdosen US-Standard, kein Fitnessstudio, kein Kühlschrank
9. Tag, Dienstag, 27. März 2012
Das Frühstück war zwar nicht weltbewegend, aber um Meilen besser als das gestrige Abendessen. Die Nacht auf dem klapprigen Bett war furchtbar, so dass wir gerne früh aufgestanden sind. Um 7:20 Uhr Treffpunkt mit Doris vor Hotel und Aufbruch zum Manuel Antonio Park.
Manrique hat uns vor den Toren des Parks abgesetzt. Nachdem Doris noch schnell die Eintrittskarten gekauft hatte, gingen wir los. Anfangs haben wir nur ein paar Vögel, auch Tukane, gesehen und viel über Pflanzen gelernt, unter anderem auch über die Palma de Coyol. Aus deren Früchten machen private Personen einen Schnaps. Die Früchte enthalten so viel Zucker, dass sie fermentieren, wenn man sie ansetzt. Wir waren schon fast ein wenig enttäuscht, aber dann, an der Abzweigung zur Aussichtsplattform, war eine Gruppe von Brüllaffen zu sehen. Sogar den Mono Titi Affen, der sehr selten zu sehen ist, haben wir entdeckt. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform, der teilweise schön anstrengend und steil war, haben wir einige Eidechsen gesehen.
Oben auf der Plattform sieht man die wunderschönen Felsformationen des Parks. Dann wieder denselben Weg zurück und an der vorherigen Gabelung haben wir ein Faultier zu Gesicht bekommen. Von dort aus kommt man an den ersten Strand im Park, der in einer Bucht liegt und fast karibisches Feeling weckt.
Das Meer war spiegelglatt und aufgrund der fehlenden Wellen total klar. Wir konnten eine Badepause einlegen und haben die Sonne genossen. Traumhaft schön, aber auch dementsprechend viele Leute. Nach ca. 1h wanderten wir weiter auf dem Weg und sind über den 2. Strand zum Ausgang des Parks. Der 2. Strand war ebenso sehr schön, aber dort gab es mehr Wellen, weil der Strand nicht so geschützt war. Es wachsen dort auch die giftigen Manzanilla de la muerte Bäume, die man nichts als Schattenspender aufsuchen sollte.
Am Ausgang wurden wir gezählt, was bedeutet, dass am Eingang eine lange Menschenschlange darauf wartet, in den Park zu können. (Die Besucher sind nämlich auf 600 unter der Woche und 800 am Wochenende begrenzt. Früh aufstehen lohnt sich also, wenn man problemlos in den Park möchte. Der Park macht bereits um 7 Uhr auf und ist montags geschlossen.).
Gleich nach dem Ausgang muss man einen Minifluss zu Fuß überqueren und wir haben uns zwei Pipas gegönnt. Bei Flut wird das Rinnsal größer und kann nur noch mit dem Boot überquert werden. Manrique hat uns zurück zum Hotel gebracht. Wer übrigens mit dem Auto zum Manuel Antonio Park fährt, darf sich von den hinterlistigen Parkwächter unten am Strand nicht verschrecken lassen. Die pfeifen und schreien, nur um einen auf den Parkplatz zu locken und teure Führungen anzudrehen. Wir haben heute das inklusive Abendessen mit dem Mittagessen tauschen können – Casado und Spaghetti (ok). Abendessen im „El Avion“: Große Portionen und ein echt leckeres Reisgericht. Den Tag haben wir mit einem „Pura Vida Cocktail“ (Mango, weißer Rum, unbekannte Zutat) und einem Zumo de Mango ausklingen lassen.
Wetter: sonnig und warm
Restaurant: „El Avion“ (gegenüber Hotel Casitas Eclipse, Contras Bar, CJ 3-101-277954-21, Manuel Antonio)
10. Tag, Mittwoch, 28. März 2012
Um 5 Uhr schon aufgestanden, die Nacht war wieder sehr mühsam, weil es so warm war. Erst morgens ging ein erfrischender Wind. Um 8 Uhr war Treffpunkt vor dem Hotel mit Doris und Manrique und wir durften endlich dieses Hotel verlassen.
Es ging die Fahrt los Richtung Santa Elena im Monteverde. Diese Strecke fahren wir jetzt dann schon zum vierten Mal. Wir haben auch wieder die Palmenplantagen und die Fabrik gesehen und haben auch kurz gehalten. Aus den haarigen Früchten macht man Öl. Die Herstellung ist billig und ist sogar bis zu 3% in Schokolade enthalten ohne, dass man es kennzeichnen muss. Die Früchte werden gepresst und daraus wird Öl gemacht, der Rest der übrig bleibt wird zu Brennmaterial verarbeitet. Geerntet wird mit Ochsenkarren und wir haben sogar einen zu Gesicht bekommen. Harte Arbeit. Früher waren hier Bananenplantagen, was man an den bunten Häuschen sieht, die in der Nähe der Öl-Fabrik stehen.
Unterwegs haben wir kurz vor der Krokodil-Brücke bei einem kleinen Wasserloch gehalten. In der Trockenzeit ein letzter nasser Fleck mit Nacktkehlreiher, Silberreiher, einem Storch, einem Rosa-Löffler und Stelzenläufer auch Soldaten genannt.
Der 3. Stopp war an einem Aussichtspunkt mit dem tollen Ausblick auf den achtbesten Surfer-Strand der Welt. Doris ist total aufmerksam, weiß sehr viel und hält auch kurzfristig, wenn es etwas Nettes zu sehen gibt. Die Tour ist bis jetzt sehr interessant und sehr angenehm. Vor Puntarenas, das nur ein „Strich“ in der Landschaft ist, haben wir am Hafen eine kurze Rast gemacht. Es wird vermutet, dass Puntarenas aufgrund der Lage einer der ersten Orte sein wird, die dem Klimawandel zum Opfer fallen.
Die letzten 20km waren mehr als holprig. Es gibt keine Teerstraße mehr, sondern nur noch Schotterweg. Puh! Um ca. 13 Uhr sind wir in Santa Elena angekommen und wir waren in einem netten Restaurant mit unserer Reiseleitung beim Essen. Daniel und ich haben den costa-ricanischen Wurstsalat ceviche (= eingelegte Fischstücke mit Zwiebeln und Koriander) probiert und zum Trinken gab’s Papaya-Saft und Cola. Noch kurz zum Supermarkt und nach einem Willkommens-Drink im Hotel waren wir um ca. 14:30 Uhr in unserer Junior-Suite im Hotel Heliconia.
Das Hotel, das Zimmer, die Betten, das Bad, … um Meilen besser als das letzte Hotel. Aber das Wetter hier ist total komisch. Obwohl die Sonne scheint, nieselt es. Die Passatwinde treiben die Feuchtigkeit aus den Wolken über den Monteverde. Monteverde heißt grüner Berg und durch den Nebel ist der Wald auch das ganze Jahr grün. Den Namen hat der Berg von den Quäkern aus USA. USA war im Krieg mit Korea. Da die Quäker (=Freunde der Erde) nicht kämpfen wollten und Costa Rica schon lange keine Armee mehr hatte, war für das friedliebende Volk Costa Rica das richtige Ziel. Sie haben sich am Monteverde niedergelassen und Käse produziert. Das war eines der Lebensmittel, das den weiten Transportweg nach San José überstanden hatte.
Nachdem wir ausgepackt hatten, sind wir noch in den Souvenirladen um die Ecke und haben 2 Postkarten gekauft. Dann wollten wir zu Fuß in die Stadt. Gott sei Dank hat uns Manrique abgefangen und er hat uns mit dem Bus in die Stadt gefahren. Der Hinweg ist noch nicht so schlimm, aber der Rückweg wäre sehr steil gewesen. Zusätzlich nieselt es immer noch und es ist echt kalt. Er hat uns beim Schlangenmuseum abgesetzt. Gruselig, aber auch sehr interessant. Man erfährt, wie man sich verhalten muss, wenn man von einer Schlange gebissen wird, wie viele Schlangen giftig sind, wie man giftige Schlangen erkennt, wie viele Leute im Jahr gebissen werden, usw. Als wir fertig waren hat die Dame an der Kasse Manrique angerufen und er hat uns wieder abgeholt. Echt super Service!
Wetter ist immer noch total wechselhaft und es ist furchtbar windig und feucht. Um 19 Uhr haben wir uns mit Doris und Manrique im Hotelrestaurant getroffen und gegessen. Die Pizza von Manrique sah echt lecker aus. Es gibt dort Pizza aus dem Holzofen. Bis um 20:45 Uhr nett geratscht.
Wetter: extrem warm und etwas bewölkt in Manuel Antonio, sonnig aber sehr frisch mit Nieselregnen in Monteverde
Hotel: „Heliconia“ – nette Lodge, super Einrichtung und bequeme Betten, etwas zügig, wir waren in einer Junior-Suite untergebracht Ausstattung: 2 Kingsize-Betten, Fön, Internet kostenpflichtig, Safe, Kühlschrank, Steckdosen US-Standard, Jacuzzi
11. Tag, Donnerstag, 29. März 2012
Es ist wieder sehr windig, aber sonniger und kein Regen mehr. Also der perfekte Tag zum Wandern. Um 8:15 Uhr geht es zum Monteverde zu unserer Hängebrücken-Tour. Die Hängebrücken-Tour war gigantisch. Viele Pflanzen und tolle Aussichten auf dem Dach des Regenwaldes. Von den Brücken aus sieht man auch die mit den Seilen (Canopy), aber da hat man nicht viel von der Natur. Haben einen Glöckler (oder so ähnlich) gesehen. Das ist ein Vogel, der pfeift wie eine Hupe und sie antwortet wie eine quietschende Türe. Die Tour hat ca. 2,5h gedauert.
Danach waren wir noch im Reservat nebenan. Wir haben den Wanderweg zum Aussichtsturm (ca. 1,5h) gemacht. Ohne Hängebrücken, aber mit einem tollen Aussichtsturm. Man hat von dort oben einen tollen Ausblick – wenn man Glück hat, sieht man sogar den Arenal.
Um ca. 12:30 Uhr sind wir auf dem Rückweg in einem Frauen-Genossenschaftshaus eingekehrt, um dort zu Mittag zu essen. Super Tipp. Dort ist eine Freundin von Doris. Das Essen ist super lecker und günstig. Zusätzlich gibt es nette Souvenirs, die überwiegend selber gemacht sind.
Die ganze Tour läuft sehr relaxt ab und wir bekommen alle Zeit, die wir brauchen. Wir sind sehr zufrieden mit der Reiseleitung, dem Ablauf und der Organisation der Tour. Um ca. 15 Uhr waren wir zurück im Hotel.
Abends haben wir uns zum Abendessen wieder im Hotel mit den anderen beiden getroffen.
Wetter: immer noch frisch, aber schon wärmer und sonnig, kein Nieselregen mehr Restaurant: La Cuchara de la Abuela (CJ 3-004-319797, Santa Elena Monteverde, casemcr@yahoo.com)
12. Tag, Freitag, 30. März 2012
Angefangen hat die Tour um 9 Uhr, wieder mit der furchtbaren Straße, die extrem holprig ist. 20km um Monteverde gibt es leider nur solche Straßen. Zwischendurch haben wir bei einer Kaffeeplantage halten können und haben eine alte Kaffee-Verarbeitungsstelle gesehen.
Wir fuhren über Tilaran nach Cañas (5km nördlich davon) zur Auswilderungsstation „centro de rescate las pumas“ (ca. 11 Uhr). Wir sind am Arenal Stausee vorbei und haben gelernt, dass Costa Rica 80% von Wasserenergie lebt. Die Station hatte Tucane, Jaguare, Papageien und Affen. Es werden dort kranke Tiere behandelt und in einer längeren Prozedur wieder ausgewildert oder Tiere, die nicht mehr ausgewildert werden können, bleiben dort und werden gehegt und gepflegt.
In der Station standen auch ein Mangobaum und ein Cashewnuss-Baum. Die Frucht ist rot und darauf ist ein Kern festgewachsen, der die Cashewnuss ist – faszinierend. Ein Papagei hat geredet wie ein Wasserfall und war total witzig.
Um 12:30 Uhr fuhren wir zum 5 Minuten entfernten Restaurant zum Mittagessen. Das Essen war heute in der Reise dabei. Wie immer gab’s lecker selbergemachte Limonade aus frischen Früchten und wir saßen draußen auf der Terrasse neben einem tollen Fluss. Kinder sind mit einem Autoreifen die Stromschnellen runter.
Um halb 2 fuhren wir nach Liberia und dann noch 20 km Holperstraße, um gegen 15 Uhr in Rincon de la Vieja anzukommen Der Rincon hat eine Fläche von 500 km2 und es ist eine extrem trockene Gegend. Die Lodge liegt sehr abseits und ist toll angelegt. Ein See, eine offene Pferdekoppel, ein Pool und einzelne Bungalows begrüßten uns. Vor unserem Bungalow war eine kleine Terrasse mit einer Hängematte!!! Der Bungalow ist sehr einfach gestrickt und bestand nur aus Holz mit vielen Schlupflöchern in der Wand für kleine Tierchen. Waren im Hotel noch etwas spazieren und haben auf der Mini-Terrasse und natürlich der Hängematte die Sonne genossen. Hier ist es um einiges wärmer als auf Monteverde. Um 18:30 Uhr sind wir zum Essen. Es gab Buffet inklusive. An der Bar noch ein Bier als Betthupferl und dann ins Bett.
Nachts wird es echt angenehm was die Temperatur angeht und vor dem Fenster war ein Fliegengitter, so dass man gut mit offenem Fenster schlafen konnte.
Wetter: wieder frischer und bewölkt in Santa Elena, sonnig und warm mit starkem Wind in Rincon de la Vieja
Hotel: „Rincon de la Vieja“ – super Lodge und sehr schöne Anlage Mitten im Rincon de la Vieja Park, wir waren in einem Bungalow untergebracht Ausstattung: 1 Doppelbett, 2 Einzelbetten, Fön, Steckdosen US-Standard, Pool, kein Safe, kein TV, Balkon und Terrasse mit Hängematten, kein Kühlschrank, keine Klima, Ventilatoren
13. Tag, Samstag, 31. März 2012
War die beste Nacht auf der gesamten Rundreise. Bett bequem, nicht zu warm und nicht zu kalt. Super. Frühstück war nicht weltbewegend, aber OK. Schon um 8 Uhr fuhren wir zum Rincon de la Vieja Nationalpark. Die Gegend heißt so, weil es früher einen Laden gab, bei dem alle eingekauft hatten, und die Inhaberin eine alte Dame war. Jeder sagte dann, er gehe zur Ecke der Alten = Rincon de la Vieja. Der Nationalpark war eine willkommene Abwechslung. Wieder Natur, aber eine ganz andere Vegetation, Schlammlöcher und Schwefelbäche. Wir mussten wieder über eine Hängebrücke und sogar über einen Baumstamm klettern. Es ging tatsächlich über Stock und über Stein und die Tour war total interessant. Die Würgefeigen, der Wasserfall und das Nest der Blattschneiderameisen waren sehr beeindruckend. Der Wasserfall hatte nur noch wenig Wasser, weil März das Ende der Trockenzeit ist. Aber es war trotzdem ein netter Anblick.
Kurz vor Schluss der 2,5h-Wanderung haben noch Nasenbären unseren Weg gekreuzt. Um 11:20 Uhr waren wir bereits wieder in der Lodge. Nach ein paar kalten Getränken und ein wenig Karten spielen, kam das Mittagessen (auch inklusive). Casado für alle, aber leider zum ersten Mal ohne Banane. Den Nachmittag haben wir in der Hängematte bzw. auf dem Balkon und kurz im Pool verbracht. Es war der erste Pool, der erfrischend war und nicht Badewannen Temperatur hatte. Um halb 7 Abendessen und danach auf eine Abschluss-Halbe an die Bar. Auf dem Rückweg zum Bungalow haben wir die Kröten auf dem Weg verschreckt. Igitt. Die Kröten waren heute Nacht voll aktiv und haben laut geträllert! Es waren die giftigen Agakröten, die wir schon im Schlangenmuseum in Santa Elena gesehen hatten.
Wetter: sehr warm, weniger windig

14. Tag, Sonntag, 1. April 2012
Wieder um 6 Uhr aufgestanden. Aber damit bekommen wir wenigstens den ganzen Tag mit, der eh recht kurz ist, weil um Punkt 18 Uhr das Licht ausgeht. Toll ist, dass Doris unsere Reise umorganisiert hat, so dass wir früher abgeholt wurden und damit eher am Strand sein konnten. Um 8 Uhr mit Doris und Manrique das letzte Mal auf Tour mit einem Wahnsinns Ausblick auf den Rincon de la Vieja – WOLKENFREI!
Doris hat uns per Auto noch Liberia gezeigt und wir hatten noch die Chance kurz im Supermarkt einzukaufen. Um 9:15 Uhr haben wir Doris und Manrique verabschiedet, wir sind in einen anderen Bus (Privattransfer) eingestiegen und wurden nach Playa Hermosa gebracht.
Der Fahrer war sehr redselig und war sehr witzig. Auf dem Weg zum Hotel hat er uns auch noch zum Einkaufen bei einer guten Kaffeerösterei rausgelassen und hat uns viel über Pflanzen und Costa Rica erzählt. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass die „topes“ in Costa Rica „muertos“ oder „policia dormida“ heißen. Er hat uns auch noch ein paar Früchte vom Guanacaste-Baum gezeigt. Guanacaste heißt in der Indianersprache Ohrenbaum, weil die Früchte wie Ohren aussehen. Es ist der Nationalbaum von Costa Rica.
Um 11 Uhr sind wir am Hotel „Bosque del Mar“ am „Playa Hermosa“ angekommen und haben bereits unsere Garden View Suite bezogen. Hier brüllen die Affen ganz laut. Dann gleich ans Meer! Der Strand ist eher etwas schwarz und leicht, so dass das Wasser nicht sehr klar ist, weil die Wellen den Sand aufwirbeln. Aber es gibt Liegen vom Hotel und der Strand ist sehr sauber. Überall laufen Fischer und Veranstalter rum, die einen zum Schnorcheln ins Meer raus fahren. Wir haben den Tag am Meer genossen und sind abends im Hotel zum Essen.
Wetter: sonnig und warm, etwas windig
Hotel: „Bosque del Mar“ – geniales Zimmer (Garden-View Suite) mit Vorraum und genialem Bad Ausstattung: 2 Queensize-Betten, Fön, Steckdosen US-Standard, Pool, Safe, 2 TV, Balkon mit Stühlen und Tisch, kostenlos Wifi, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Klimaanlage und Ventilatoren
15. Tag, Montag, 2. April 2012
Ab jetzt heißt es faul sein, Sonne genießen, am Strand liegen und die letzten Tage Costa Rica genießen. Daniel hat heute beim Wellen-Springen seine Sonnenbrille verloren. Voll fiesi! Wir sind früher wieder zurück aufs Zimmer, weil es bewölkt wurde. Sind deswegen zu Fuß zum Supermarkt (etwa 15 Minuten) und beim Rückweg sind wir in der Pizzeria (ca. 5 Minuten vom Hotel entfernt) eingekehrt. Im Supermarkt hat Daniel gleich für 4 EUR eine neue Brille bekommen.
Das Restaurant war ganz nett, aber auch nichts Besonderes. Die „large“ Pizza war riesig und reicht leicht für 2 Personen!
Wetter: warm, aber bewölkt und fast windstill
Restaurant: „Restaurant und Pizzeria Bocelli“ (CJ 3-101-346-588, Playa Hermosa, Guanacaste) – in der Nähe des Hotels Bosque del Mar, Primera Calle zum Playa Hermosa
16. Tag, Dienstag, 3. April 2012
Wieder ein fauler Tag am Meer!
Wetter: sonnig und warm, am Nachmittag wenig bewölkt und etwas windiger
17. Tag, Mittwoch, 4. April 2012
Den Vormittag konnten wir noch am Meer verbringen, das letzte Mal baden und ein kurzer Spaziergang am Strand. Schöner Abschied vom Meer. Um 12 Uhr mussten wir aus dem Hotel checken und sind dann auf eine Kleinigkeit zum Essen ins Hotel-Restaurant.
Um 14:35 Uhr wurden wir pünktlich vom Interbus abholt und nach San José gefahren. Nachts fahren die Ticos wie die Sau. Gott sei Dank müssen wir nicht selber fahren. Nachdem wir Stau hatten, hat die ganze Fahrt bis 20:15 Uhr gedauert. Im Hotel in San José Abendessen und dann ins Bett.
Wetter: sonnig und warm bei Playa Hermosa und bewölkt und kälter in San José Hotel: „Rincon del Valle“ – nettes Geschäftshotel in der Nähe des Sabana Parks
18. Tag, Donnerstag, 5. April 2012
Nach dem Frühstück waren im Sabana Park spazieren und um 12:30 Uhr wurden wir im Hotel abholt und zum Flughafen gefahren. Dort haben wir noch ein paar Souvenirs gekauft und wir haben uns über die doppelten Sicherheitskontrollen geärgert. Sogar die Koffer wurden nochmal händisch kontrolliert. Achtung! Wenn man in Europa umsteigen muss, keine Flüssigkeiten über 100ml am Flughafen in Costa Rica kaufen, die werden einem abgenommen, z.B. bei uns in Madrid.
Wetter: bewölkt und regnerisch
19. Tag, Freitag, 6. April 2012
Ankunft in München pünktlich um 19 Uhr
Ein wunderschöner Urlaub geht zu Ende.
Unsere Reiseroute:
San Jose nach Manuel Antonio/Quepos: 167km
Manuel Antonio/Quepos nach Santa Elena/Monteverde: 222km
Santa Elena/Monteverde nach Rincon de la Vieja: 132km
Rincon de la Vieja nach Playa Hermosa bei Liberia: 58,2km
Playa Hermosa nach San Jose: 239km
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