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  • 04.26.2012Filmtipp: Der weiße Schatz und die Salzarbeiter von Caquena
  • 04.04.2012Reisebericht Lateinamerika Rundreise 2011/2012 – Teil V
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  • Bine - Klingt so wie ich es mir vorstelle in Südamerika: Bus…
  • YoNaScha - Ja manches schamanische Ritual wie z.B. das mit den Meerschweinchen…
  • Robert - Ich “verschlang” die interessanten Artikel förmlich, war am Ende nur…

Filmtipp: Der weiße Schatz und die Salzarbeiter von Caquena

26. April 2012 Ulrike
Buch- und Filmtipps Lateinamerika


Falls ein Dokumentarfilm “sympathisch” sein kann, dann hat der Film “Der weiße Schatz und die Salzarbeiter von Caquena” gestern bei seiner Vorführung in der Nato in Leipzig meine Sympathie gewonnen. Wie die Regiesseurin Eva Katharina Bühler, die nach dem Film zu einer Diskussionsrunde zur Verfügung stand, selbst sagte, behandelt der Film ein globalisierungskritisches Thema: die Lithiumgewinnung am bolivianischen Salzsee “Salar de Uyuni”. “Der weiße Schatz” ist jedoch keiner dieser Dokumentarfilme, die dem Zuschauer mit dem Zeigefinger drohen. Vielmehr wird in wunderschönen Bildern vom Leben am dem Salar erzählt. Vieles bleibt unkommentiert, aber um den “Ist-Zustand” und das Leben der Salzarbeiter in dem “vergessenen” Ort Caquena kennen zu lernen, braucht es auch keine großen Erklärungen. Dem “Durschschnittszuschauer” geht es ähnlich wie den Protagonisten im Film, die nicht genau wissen, wozu Lithium gebraucht wird und was die Gewinnung des Leichtmetalls (?) für Folgen für die Natur und die Menschen am Salar hat. Der Film regt an nachzufragen… Insofern hatten wir in Leipzig Glück, dass nicht nur die Regiesseurin, sondern auch Robert Sieland von der TU Bergakademie Freiberg und Muruchi Poma vom Verein Ayni anwesend waren. Sie beantworteten geduldig Nachfragen zur (geplanten) Linthium-Gewinnung am Salar de Uyuni.

Doch zurück zum Film: Frau Bühler begleitete die Einwohner des kleinen Dorfes Caquena in Ihrem Alltag: Die Schuljungs müssen vor der Klasse eine aktuelle Nachricht wiederholen (“Barcelona besiegt Real Madrid 5:0″); sie planschen mit selbstgebastelten Schwimmhilfen im Trinkwasservorrat des Dorfes; der Ort erhält endlich einen Handysendemasten und es wird ein großes Fest gefeiert (Empfang haben die Salzarbeiter auf dem Salzsee trotzdem nicht); die Frauen arbeiten auf dem Feld. Aber lebens- und alltagsbestimmend ist doch der beschwerliche Salzabbau am Salar de Uyuni. Groß und Klein, Männer und Frauen – alle müssen mit Schaufeln und Spitzhacke das “weiße Gold” abbauen. Pro Woche wird ein Laster mit 20 Tonnen Salz beladen und bringt insgesamt 100 Euro Lohn.

Übrigens hat das kleine Filmteam den Einwohnern des Ortes Caquena versprochen, für eine Filmvorführung zurückzukehren. Aktuell werden deswegen Spenden gesammelt, die schnell und unkompliziert bei Startnext gesammelt werden. Wer spendet, erhält zum Beispiel einen kostenlosen Filmdownload. Lohnenswert!!

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Tags: Bolivien, Der weiße Schatz und die Salzarbeiter von Caquena, Salar de Uyuni

Reisebericht Lateinamerika Rundreise 2011/2012 – Teil V

4. April 2012 Ulrike
Reisebericht Südamerika Rundreise

Unsere “Weltenbummlerin” Susie ist inzwischen schon wieder in Deutschland angekommen. Von Ihrer letzten Station in Lateinamerika – Mexiko – schickte Sie noch einen nachdenklichen Reisebericht. Ein schöner Abschluss zu den ereignisreichen 6 Monaten, die Sie in Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Costa Rica, Nicaragua, Guatemala und Mexiko verlebte:

Antigua – Lago de Atitlan – Antigua – Flores (Tikal) – durch Belize ueber die Grenze nach Mexico – Tulum – Valladolid – Chichen Itza – Merida – Uxmal – Palenque – San Cristobal de las Casas – Tonina – Oaxaca – Mexico City

Ihr Lieben,

den letzten Teil meiner Reiseroute gibt es hier nur in Kurzform, denn ich wollte dann doch noch einige abschliessende, leicht philosophische Betrachtungen mit Euch teilen. Here it goes:

Jetzt bin ich tatsaechlich angekommen. Ich muss ja sagen, dass ich am Anfang nicht so recht glauben konnte, Ende Maerz 2012 wirklich in Mexico City zu stehen. Einfach nur, weil es so eine riesige Strecke ist und soviele Laender zu durchqueren sind. Und zum ueberwiegenden Teil lief es wirklich gut. Ich kann mich nur an einen Motorschaden erinnern, im Norden von Honduras. Da wurden wir aber schon nach 20 min von einem anderen Bus mitgenommen. Das ist ein fantastischer Schnitt, denn ich bin in SEHR vielen Bussen gereist, bei einigen davon war es nicht so sicher, ob sie es ueber den naechsten Berg schaffen. Von denen ist aber nie einer liegengeblieben, sondern der teurere Tica-Bus. In Bussen oder beim Warten auf dieselben habe ich zwei super Maedels kennengelernt, die auch allein durch Lateinamerika reisten: Julie aus Schottland in Costa Rica und Anna aus Koeln in Nicaragua. Und in einem Jeep, der durch das bolivianische Hochland rumpelte, Giovany aus Kolumbien und Patricio aus Chile. Mit allen bin ich danach ein Stueck zusammen weitergereist.
In Bussen habe ich erfahren, was man gegen Eifersucht in Beziehungen tun kann und hab CDs geschenkt bekommen. In Argentinien wurde mir mit der Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet und meine An- und Abreise minutioes protokolliert. Und in Mexico wurden mir USB-Sticks mit fast allen Fotos geklaut (inzwischen glaub ich auch, dass es das Militaer war…). Ich habe unzaehlige Filme jeder Qualitaet und Laenge gesehen, von „Tree of Life“, „Beverly Hills Chihuaha“ bis zu „Robin Hood“ mit Russell Crowe (3 Mal). Wenn ich den Film noch nicht kannte, half mir normalerweise mein Sitznachbar aus und erzaehlte mir die Handlung. Ich danke allen Bus- und Taxifahrern, dass sie mich heil an mein Ziel brachten, manchen mehr als anderen, z.B. dem Fahrer auf der Strecke zwischen Palenque und San Cristobal de las Casas in Mexico (die sich durch Haarnadelkurven, speed bumps alle 100 m und ueberladene mexikanische LKWs, die natuerlich alle ueberholt werden muessen, auszeichnet). Da musste ich dann doch mal eine mexikanische Pille gegen Reisekrankheit einnehmen. Ein mindestens 60jaehriger Taxifahrer in Lima wollte mich heiraten, ein anderer brachte mich an den falschen Ort und nicht wenigen habe ich wohl zuviel bezahlt. Aber letztlich war es nie soviel, dass es mich in den Ruin gestuerzt haette.
Ich habe mit einem pensionierten Chemiker aus Frankreich Spanisch-Vokabeln geuebt und mit einem jungen kanadischen Farmer Rum-Cola fuer 30 Cent getrunken. Einer 29jaehrigen Amerikanerin erzaehlte ich von all den Dingen, die besser sind, wenn man 30 ist, bis sie mir sagte, dass sie Krebs hat und sich gegen eine Behandlung entschieden hat. Manchmal hab ich Sachen gemacht, die mir zuhause nie in den Sinn kommen wuerden. Und manchmal war ich auch einsam, weil ich alleine nicht ausgegangen bin. Jetzt liebe ich Berlin umso mehr, denn ich kann nachts um 3 allein nach Hause laufen und es passiert nichts. Ich freue mich auf Euch alle, auf zuverlaessige Warmwasserversorgung, Buergersteige, auf denen 2 Leute gleichzeitig nebeneinander gehen koennen und aufs Fahrrad fahren. Aber ich koennte auch ewig so weitermachen, meine innere Uhr tickt mexikanisch und ist trotzdem immer in Bewegung. Ich freu mich auf zuhause aber ich bin auch verwirrt. An einem Ort wohnen? Arbeiten gehen?? Das kann ich mir gerade noch nicht vorstellen.

Ich hab gesehen, wie hart die Leute hier arbeiten und mit welchen Problemen sie sich rumschlagen muessen. Unsere sind ein Witz dagegen. Die meisten Frauen arbeiten und Kinderbetreuung ist fast nicht existent. Manche Gegenden sind sehr gefaehrlich. Trotzdem wuerden sie nie auf die Idee kommen, keine Kinder zu haben. Trotzdem haben sie sich Zeit genommen, mit mir zu reden, mir zu helfen und ihre wenige Zeit mit mir geteilt. Ich habe Kinder auf brennenden Muellkippen spielen sehen und Kinder, die Schuhe putzen oder barfuss Sachen verkaufen muessen. Der gesetzliche Mindestlohn in Mexico betraegt EUR 2,80 pro Tag und es gibt 6 Tage Urlaub pro Jahr (nach einem Jahr Betriebszugehoerigkeit). Die 6-Tage-Woche ist Standard.
Ich hab mich auch gefragt, welchen Sinn es eigentlich macht, in wirklich armen Laendern Urlaub zu machen. Manchmal, besonders in Mittelamerika, hab ich mich wie in einer Parallelwelt gefuehlt: umgeben von Touristen, alle Hostels und Restaurants in der Hand von Auslaendern und die einzigen Einheimischen, die ich traf, waren solche, die den Bus fuhren oder von denen ich eine Mango auf der Strasse kaufte. Das ist so eine Art moderner Kolonialismus, man geniesst das Land und das Geld, das man ausgibt, landet in den USA oder Europa. In Guatemala und einigen anderen Laendern wurde speziell fuer Touristen eine eigene Polizeieinheit geschaffen. In Antigua kann man dort einen kostenlosen Begleiter anfordern, wenn man auf den Stadtberg, den Cerro de la Cruz, gehen will, damit man dort nicht ausgeraubt wird. Im Prinzip sind Touristen besser geschuetzt als Einhemische. Ich weiss ja nicht, welchen Aufschrei der Empoerung das geben wuerde, wenn man in Deutschland eine Touristenpolizei einfuehren wuerde.
Ich bereue es nicht, allein gefahren zu sein. Es war nicht immer einfach, aber jetzt gehoere ich zu der kleinen, aber durchweg beeindruckenden Gemeinde von Frauen, die das von sich sagen kann. Und mein Spanisch hat unglaublich davon profitiert, so dass ich jetzt in Mexico auch oefter mal fuer andere uebersetzen konnte. Lustig waren nur die Reaktionen der Leute: von Staunen, Bewunderung bis hin zu Mitleid (wie die mexikanische Mutter, die troestend ihren Arm um meine Schultern legte).
Ich hab mich auch nicht so mutig gefuehlt, wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit allein in meinem Hotelzimmer sass. Und ich hab die Jungs bewundert, die das Selbstvertrauen hatten, auch mal allein zum Wasserfall zu wandern. Wer weiss, vielleicht waere mir ja auch nichts passirt? Aber hier hat man immer wieder gehoert: „Ja, aber du als Frau musst mehr aufpassen!“ Und da habe ich leider immer drauf gehoert. Aber in einem halben Jahr sehe ich das sicherlich anders. Man kann auch viel unsicherer reisen als ich, z.B. nur in den billigsten Bussen, nachts abfahren und ankommen, mit dem Rucksack durch die Stadt laufen und in der metro etc. fahren, nachts alleine rumlaufen, sich von fremden Menschen zu Getraenken einladen lassen und viel Zeit in mittelamerikanischen Hauptstaedten verbringen. Meine 5 Jahre sparen haben mir erlaubt, das nicht machen zu muessen. Und auch wenn diese Leute vielleicht ein paar interessantere Erlebnisse hatten, auf manche davon habe ich gerne verzichtet (z.B. in einem Bus zu fahren, in dem JEDER Passagier eine Machete dabei hatte).

Aber all denen, die vielleicht auch mal so etwas vorhaben kann ich sagen, dass das europaeische Bild von Lateinamerika als einer von verseuchtem Essen, Drogen und Kriminalitaet befallenen Hoelle dann doch masslos uebertrieben ist. Man kann wunderbar friedlich reisen, sofern man etwas nachdenkt. (Also, wer kommt mit nach Kolumbien?) Und wenn doch mal was passiert, wollen sie eigentlich nur Geld. Und das ist ja nun keine lateinamerikanische Spezialitaet (ich denke da gerne auch an Frankreich und Italien).
In diesem Sinne also gute Reise und bis in ein paar Tagen!

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Tags: Lateinamerika Rundreise, Südamerika Rundreise

Zeitzonen & Zeitverschiebungen in Lateinamerika

3. April 2012 Ulrike
Reisetipps Lateinamerika
In Akumal am Strand beträgt die Zeitdifferenz -7 h

In Akumal am Karibikstrand beträgt die Zeitdifferenz -7 h

Aus gegebenen Anlass (Sommerzeit!) hat unsere Kollegin Barbara mal die Zeitzonen in unseren MIO TOURS-Reiseländern zusammen gefasst. Nicht nur die vielen verschiedenen Zeitzonen (Mexiko allein hat schon vier Zeitzonen) sind auf den ersten Blick etwas verwirrend. Auch die Unterschiede zwischen den Ländern, die zur Sommerzeit umstellen, und jenen, die keine Sommer- und Winterzeit haben, wollen gekannt sein.

Hier fassen wir mal das Wichtigste für unsere MEXICO MIO und MIO TOURS Kunden zusammen. Wer die Zeitzonen sehr detailliert aufgeführt haben möchte, schaut sich den pdf-Anhang an.

Beginnen wir mit dem Einfachsten: Die Südamerikaner kennen keine Sommer- und Winterzeit, also stellen ihre Uhren im Laufe des Jahres nicht um. Dafür befinden sie sich natürlich in verschiedenen Zeitzonen:

Guatemala
aktuelle Differenz zur MESZ*: -8 h
Differenz zur MEZ* (also zur Winterzeit): -7 h

Costa Rica
aktuelle Differenz zur MESZ*: -8 h
Differenz zur MEZ* (also zur Winterzeit): -7 h

Venezuela
aktuelle Differenz zur MESZ*: -6,5 h
Differenz zur MEZ* (also zur Winterzeit): -5,5 h

Ecuador
aktuelle Differenz zur MESZ*: -7 h
Differenz zur MEZ* (also zur Winterzeit): -6 h

Peru
aktuelle Differenz zur MESZ*: -7 h
Differenz zur MEZ* (also zur Winterzeit): -6 h

Wer eine Mexiko Reise plant und dabei auch die Baja California und den Kupfer Canyon besucht, muss besonders aufpassen:

In Mexiko gibt es vier verschiedene Zeitzonen. Für Reisende auf der “Klassischen Route” von Mexiko Stadt nach Cancún ist die sogenannte Central Standard Time (CST) wichtig. Hier gilt:
aktuelle Differenz zur MESZ*: -7 h
(Differenz zur MEZ*: -7 h)

Wer im Kupfer Canyon (von Los Mochis bis Chihuahua) mit dem CHEPE fährt, sich an der mexikanischen Westküste (bis Puerto Vallarta) oder auf der Baja California Sur aufhält, für den gilt die Mountain Standard Time (MST):
aktuelle Differenz zur MESZ*: -8 h
(Differenz zur MEZ*: -8 h)

Selbstfahrerreisen auf der Halbinsel Baja California können jedoch auch von den Los Cabos bis in den Norden nach Tijuana führen. Im Norden der Baja gilt dann die Pacific Standard Timer (PST) mit folgenden Differenzen:
aktuelle Differenz zur MESZ*: -9 h
(Differenz zur MEZ*: -9 h)

Allerdings kennen die Mexikaner auch Sommer- und Winterzeit und nutzen folgende Daten zur Zeitumstellung:
01.04.2012 2:00 Uhr und 28.10.2012 2:00 Uhr
Und hier kommt auch die 4. Zeitzone Mexikos ins Spiel: Einige Regionen im Nordwesten Mexikos (z.B. Ciudad Obregon und Hermosillo) stellen nicht auf die Sommerzeit um. Hier beträgt die Differenz zur MEZ -8 h und zur MESZ -9 h.

Die grobe Daumenregel für Mexiko lautet: Die Zeitdifferenzen sind immer die gleichen (im größten Teil Mexikos als -7 h), außer jeweils in einer Woche im Frühling und im Herbst, wenn wir bereits umgestellt haben, die Mexikaner aber noch nicht…

Wer also jetzt restlos verwirrt ist, schaut sich am besten dieses pdf-Dokument in Ruhe an:

Reiseländer MIO TOURS & MEXICO MIO Zeitzonenübersicht

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Tags: Sommerzeit Mexiko, Sommerzeit Südamerika, Winterzeit Mexiko, Winterzeit Südamerika, Zeitumstellung Mexiko, Zeitumstellung Südamerika, Zeitverschiebung Mexiko, Zeitzone Costa Rica, Zeitzone Ecuador, Zeitzone Guatemala, Zeitzone Peru, Zeitzone Venezuela, Zeitzonen Mexiko

ITB-Nachlese: Neue Empfehlungen und aktuelle Tipps

15. März 2012 Ulrike
Aktuelles

Die Messe Berlin zog als ITB-Veranstalter ein überaus positives Fazit: ein Plus bei den Fachbesuchern, mehr Geschäftsabschlüsse der Aussteller sowie “ein Ansturm auf den ITB Berlin Kongress” prägten die 46. Auflage der ITB Berlin. Mit 113.000 Fachbesuchern informierten sich rund 2.000  Tourismusexperten mehr als noch im Vorjahr. Das sich anschließende Wochenende war für ca. 59.000 Privatbesucher willkommener Anlass, um sich über empfohlene Urlaubsziele und neue Reiseangebote in aller Ausführlichkeit zu informieren.

Hanspeter (Mexiko), Marlen & Ireen

Hanspeter (Mexiko), Marlen & Ireen

Für uns als Individual-Reiseveranstalter galt es, sich zunächst mit unseren langjährigen Partnern aus Mexiko zu treffen, Erfahrungen der letzten Monate auszutauschen und Neuigkeiten und Tipps zu erfahren. Da wäre zum einen für alle MEXICO MIO-Kunden, die den Chiapas-Reisebaustein mit Strandaufenthalt im Visier haben, der Flug mit Maya-Air von Villahermosa nach Mérida und Cancún zu empfehlen.
Zum anderen haben wir eine neue, sehr stilvolle Übernachtungsmöglichkeit für Hacienda-Freunde ins Programm nehmen können: das Hotel Hacienda Blanca Flor ist ca. 1 PKW-Stunde von Campeche und 1,5 h von Mérida entfernt und liegt unweit der alten Mayastädte Uxmal, Kabah, Zayil, Labna und Xlapac. Die Hacienda stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde liebevoll und sorgfältig restauriert und als Hotel mit 20 klimatisierten Zimmern umgestaltet. Ein Restaurant mit regionaler und internationaler Küche, Bibliothek und Konferenzraum stehen den Gästen zur Verfügung; ein Pool, Pferde, Fahrräder und der großartige tropische Garten sind weitere Wohlfühl-Garanten. Das Haus bietet damit eine echte Alternative für alle, die das Außergewöhnliche suchen.
Zum Dritten erfuhren wir, dass es inzwischen zur Ausgrabungsstätte Calakmul jetzt einen Shuttle-Bus gibt, der einmal pro Stunde fährt . Allerdings sollte man früh an der Bushaltestelle stehen, auch Zeit einplanen und sinnvollerweise vorher in der Puerta Calakmul Jungle Lodge übernachten. Da ist man gleich vor Ort und zur Bushaltestelle ist es nur ein Katzensprung.

Jean Paul (Peru) und Ulrike

Jean Paul (Peru) und Ulrike

Von unseren Peru-Partnern erfuhren wir, dass ab März 2012 für den Inka Trail mit Lodges der Abschluss und Nachweis einer Notfall-Versicherung vorgeschrieben ist, die über uns bei der HanseMerkur Versicherungsgruppe gebucht werden kann.
Besonders empfehlen können wir unseren Kunden den Aufenthalt in drei Regenwald-Lodges: Posada Amazonas, eine Regenwald- Lodge mit 30 Zimmern, perfekt für die erste Begegnung mit dem Naturwundern Amazoniens, The Refugio Amazonas mit 32 Zimmern – ideal für sanfte Abenteuer in Familie und einem extra für Kinder angelegten Regenwaldpfad, dem einzigen im Perunischen Amazonasgebiet, sowie das Tambopata Research Center (TRC), eine der abgelegensten Regenwald-Lodges in Südamerika, in der Touristen eine außergewöhnliche Verbindung mit den Naturwundern des Amazonas eingehen können. Die Lodge verfügt über 18 komfortable Zimmer. Die Lodge wurde vor mehr als 15 Jahren errichtet und vor etwa 5 Jahren erneuert.
In Kürze werden wir diese Lodges noch genauer vorstellen und als Bausteine in unsere Reiseangebote aufnehmen.
Das betrifft auch das 4×4 Programm für Peru, das demnächst auf der Webseite von Mio Tours zu finden sein wird.

Fernanda (Ecuador), ihre Kollegin und Ulrike

Fernanda (Ecuador), ihre Kollegin und Ulrike

Beim Treffen mit unseren Partnern aus Ecuador wurden die Kapawi Ecolodge & Yanchana Lodge im Amazonas-Tiefland, östlich der Anden empfohlen. Das besondere an der Kapawi Lodge ist, dass sie vom Örtchen Shell – bei unseren Rundreise ab der Stadt Baños zu erreichen – zu einer Piste der Achuar Gemeinde mitten im Regenwald fliegen. Die Lodge ist also sehr abgelegen, kann aber zugleich gut in die Rundreise eingebaut werden.
Darüber hinaus werden wir in den nächsten Wochen auch eine interessante Tour in den Norden Quitos mit Otavalo, Polylepsis-Wald und Chota Tal auf die Webseite stellen.

Außerdem haben wir Partner aus Venezuela und Costa Rica getroffen und uns auch über attraktive und interessante Reiseziele in Kolumbien informiert. Dazu mehr in den nächsten Wochen. In jedem Fall war der Besuch der Messe für uns und damit auch unsere Kunden interessant und brachte wichtige Impulse für unser umfangreiches und ständig wachsendes Reiseangebot.

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Tags: Ecuador, Individualreisen Costa Rica, Individualreisen Kolumbien, Individualreisen Mexiko, Individualreisen Peru, Individualreisen Venezuela, ITB 2012

Sonidos del Sumaco – Klänge des Sumaco

1. März 2012 Barbara
Aktuelles

Quelle: http://www.sisepuedeecuador.com/

 

Biosphärenreservat SUMACO in Ecuador  wird von deutschem Musikprojekt unterstützt
Sumaco, ca. vier Stunden per Auto von Quito entfernt, wurde im November 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt und gilt als Tor zum Regenwald. Das Reservat ist etwa eine Million Hektar groß und nimmt damit ca. 8 % des nördlichen ecuadorianischen Amazonasgebietes ein. Durch die Einrichtung des Reservates Sumaco wird der Nationalpark Sumaco-Napo Galeras geschützt und die sozial-ökologischen Bedingungen der  Region verbessert. Profitieren werden davon langfristig auch die ca. 110.000 Einwohner der Provinzen Napo,  Orellana und Sucumbios, der mehr als ca. 70 % der Kichwa-Kultur angehören und damit die größte indigene Gruppe in Ecuador bilden.
Jetzt unterstützt ein deutsches Musikprojekt unter Leitung von Astrid Pape, Saxophonistin aus Mannheim, und Mathias Espinosa, 47jähriger Deutsch-Ecuadorianer, der seit 1988 auf den Galapagos-Inseln  lebt  und auf den Konzerten gefühlvoll seine Gitarre spielt. Die beiden sind die Hauptakteure des Musikprojekts „Sonidos del Sumaco“, das 2009 von der jetzigen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiiert wurde.
Die Band setzt sich aus professionellen Musikern aus Ecuador, Chile, Kuba und Deutschland zusammen, die ihre Zuhörer und insbesondere die Bevölkerung im Biosphärenreservates Sumaco für den Schutz der Umwelt, den effizienten Umgang mit Wasser sowie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen  sensibilisieren wollen. Dieses außergewöhnliche Musikprojekt kann es schaffen: in den Texten werden überregionale Themen, aber auch Probleme der Menschen vor Ort behandelt. So  geht es in dem Lied „Agua agüita“ („Vom Regentropfen zum Fluss“) um Wasser und die Entstehung eines Flusses. Mathias Espinosa erklärt dazu: „Vielen Ureinwohnern ist nicht bewußt, wie sensibel ein Fluss auf die kleinsten Veränderungen in der Umwelt reagieren kann. Das Lied handelt von den vielen Prozessen die nötig sind, damit ein Fluss von der oberen Bergregion bis hin in den Regenwald sauber und für alle lebenspendend bleibt.“
In einem anderen Lied singt der Chor des Nationalparkes Sumaco vom Stolz auf die tägliche Arbeit und die besondere, international anerkannte Region, in der seltene Baumarten wachsen und einzigartige Tiere leben, deren Existenz ernsthaft bedroht ist.
Sänger Ramiro Aguinda ist Kichwa aus Tena , der Provinzhauptstadt von Napo im Biosphärenreservat Sumaco. Gemeinsam mit seiner Schwester Clemencia singt er in dem Lied „Los Kichwas del Napo“ über die Kichwa-Identität, wie sie feiern, was sie essen und welche Pfanzen heilen. Die Kichwa  sind im Laufe der Jahrhunderte aus verschiedenen ethnischen Gruppen entstanden und so ist auch ihre Musikkultur vielfältig. Allen aber gemeinsam ist, daß sie den „Cumbia“ lieben: ein Musikstil, der dem Salsa sehr ähnlich ist und sowohl die Kichwa, die neuen Bewohner als auch die Touristen in ihren Bann zieht.
Um auch dieses interessante Ziel in unsere Ecuador Rundreisen aufnehmen zu können, werden wir auf der ITB in der 2. Märzwoche in Berlin nach Partnern Ausschau halten. Gemeinsam werden wir dann diese Tour für unsere Kunden anbieten, auch – um die “Klänge des Sumaco” vielleicht in Tena  zu hören und eine geführte Tour in den tropischen Regenwald zu starten.

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